Stauden
sortiment

In unserem Staudenquartier sind wir bestrebt eine breit gefächerte Auswahl für unterschiedliche Lebensbereiche für Sie zu präsentieren. Die Abstimmung auf die ursprünglichen Lebensräume der Stauden hat den Vorteil, das sie besser gedeihen und weniger pflege bedürfen, als wenn wir sie in eine für sie fremde Umgebung einbringen.

Monarda Beauty of Cobham (N0918202.jpg) Bunte Staudenbepflanzung im Sommer (N1004849.jpg)
Steine im Wald mit Moos bedeckt, umgeben mit Farnen (N1003308.jpg)

Lebensbereiche der Stauden

Diese vereinfachte Darstellung der Lebensbereiche nach Richard Hansen & Hermann Müssel soll Ihnen die Komposition ihrer Stauden erleichtern.

1. Gehölz

Die Pflanzen müssen sowohl mit Lichtmangel als auch mit Wurzeldruck von großen Gehölzen zurecht kommen, der meist einher geht mit Trockenheit. Sie lieben humosen Boden der aus dem verrottenden Laub der überstehenden Bäume entsteht. Unter ihnen finden sich häufig auch immergrüne Vertreter.

Staudenauswahl: Elfenblume (Epimedium ssp.), Funkien (Hosta ssp.), Rauhling (Trachystemon orientalis), Teppich-Golderdbeere (Waldsteinia ternata), Silberglöckchen (Heuchera micrantha u. Arten), Wald-Geisbart (Aruncus dioicus) und viele Andere.


2. Gehölzrand

Wir unterscheiden den Sonnigen und Absonnigen Gehölzrand. Je nachdem ob die Stauden auf der Nord- oder Südseite des Gehölzrandes wachsen. Die Wasserversorgung ist durch den Kronentraufbereich meist besser als im Unterholz selbst und natürlich auch die Lichteinstrahlung. Unter ihnen befinden sich viele attraktive Stauden für Lichten Schatten bis Halbschatten.

Staudenauswahl: Sterndolden (Astrantia major u. Andere), Eisenhut (Aconitum napellus), Herbst-Eisenhut (Aconitum carmichaelii), Silberkerzen (Cimicifuga ssp.), Mandel-Wolfsmilch (Euphorbia amygdaloides) und viel Andere.

Corydalis cava (N0908682.jpg)
Staudenbeet mit Ziergräser (N0918785.jpg)

3. Freifläche

Zu den Wind- und Wetter ausgesetzten Stauden gehören beispielsweise die bekannten Hochsommerstauden aus der nordamerikanischen Prärie oder den Steppen des Kaukasus. Diese Gewächse lieben durchlässigen Boden der häufig gerne Nährstoffreich sein darf. Volle Sonneneinstrahlung ist ein Garant für üppige Blüten. Viele unserer Gartengräser Gruppieren sich ebenfalls in diesen Bereich der Freifläche ein.

Staudenauswahl: Schafgarben (Achillea millefolium u. Andere), Indiandernesseln (Monarda didyma u. M. fistulosa), Goldrute (Solidago ssp.), Sonnebraut (Helenium ssp.), Staudensonnenblumen (Helianthemum microcephalum), Kandelaber Ehrenpreis (Veronicastrum virginiacum), Salbei (Salvia nemorosa), Perlkörbchen (Anaphalis triplinervis), Prärie-Lilien (Carmassia leichtlinii u. C. cusickii) und viele Andere.

4. Beet

Unter Beetstauden fallen häufig stark bezüchtete Gruppen der Freiflächen Stauden. Sie sind meist stark nährstoffbedürftig uns sollten des öfternen auch gepflegt werden. Häufig kommen sie mit schwereren Böden gut zurecht. Für sie gilt die Faustregel: "Der beste Dünger ist der Schatten des Gärtners."

Staudenauswahl: Rittersporn (Delphinium ssp.), Flammblume (Phlox paniculata, P. maculata, P. amplifolia), Trollblume (Trollius europaeus), Dreimasterblume (Tradescantia andersoniana) und viele Andere.

Blütenzauber im Staudengarten (N1003140.jpg)
Sempervivum x angustifolium (N0907725.jpg)

5. Alpinum

In den letzen Jahren sind sogenannte Stein- u. Kiesgärten immer mehr in Mode gekommen. Dabei darf unter keinen Umständen eine Kiesabdeckung mit einem kiesig-steinigem Substrat verwechselt werden in dem die Stauden wachsen. Nur Letzteres ist tatsächlich ein Kiesgarten. Wird dieser Ergänzt durch große Felsen in deren Ritzen und Spalten Polsterstauden wachsen, so haben wir ein Alpinum. Die Stauden sind auf Extreme ausgerichtet. Vertragen volle Sonne und Trockenheit im Wurzelbereich. Einige der Alpinum-Bewohner benötigen jedoch Luftfeuchte und ständige Windbewegung wie das bekannte Edelweiß oder der Enzian.

Staudenauswahl: Edelweiß (Leodontopodium ssp.), Enzian (Gentiana ssp.), Teppich-Phlox (Phlox subbulata), Polster-Thymian (Thymus praecox u. Andere), Küchenschellen (Pulsatilla vulgaris), Steinkraut (Alyssum saxatile), Blaukissen (Aubrieta ssp.), Polster-Glockenblumen (Campanula poscharskyana u. Andere), Bleiwurz (Ceratostigma plumbaginoides), Mauerpfeffer (Sedum ssp.) und viele Andere.

6. Wasser

Im Lebensbereich Wasser gehen die Stauden der Feuchtwiesen und Uferränder langsam über in jene die einen ständig überfluteten Wurzelballen benötigen bis hin zu Teich- und Seerosen mit Schwimmblättern, Unterwasserpflanzen wie Krebsscheren (Stratiotes alloides) oder frei auf der Oberfläche treibenden Pflanzen wie Wasserhyazinthen (Eichhornia crassipes). Es ist wichtig die Pflanztiefen der Stauden zu berücksichtigen, da sie sich sonst nur unzulänglich entwickeln oder gar absterben.

Staudenauswahl: Kuckuks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuckuli), Blut-Weiderich (Lythrum salicaria), Pfeilkraut (Sagittaria sagittifolia), Hechtkraut (Pontederia cordata), Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris), Seerosen (Nymphaea ssp.) und viele Andere.

Fischteich mit Wasserpflanzen im Sommer (N1001561.jpg)
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